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Die unfallchirurgische Abteilung wird von Dr. med. Rudolf Teiser, Chirurg, Facharzt für Orthopädie und spezielle Unfallchirurgie, geleitet. Zu seinem Team gehören als Oberärzte Dr. med. Andreas Weinbecker, der auch als stellvertretender Chefarzt fungiert, Dr. med. Ernst Wiemer sowie Peter Ochmann – alle sind Fachärzte für Orthopädie, Chirurgie sowie spezielle Unfallchirurgie. Dr. Teiser ist von den Berufsgenossenschaften zur Weiterbehandlung von Berufsunfallfolgen autorisiert.

Patienten, die einen Unfall erlitten oder Beschwerden im Bereich ihrer Gelenke oder Extremitäten haben, sind hier in besten Händen, zumal die Abteilung mit den Kollegen der Abteilung für Hand- und Plastische Chirurgie, für Allgemeinchirurgie und Orthopädische Chirurgie sowie für Anästhesie, Schmerz- und Intensivmedizin eng zusammenarbeitet.

Insbesondere nach Unfällen, wenn auf Grund von Schwellungen noch nicht operiert werden kann und erst optimale Bedingungen abgewartet werden müssen, ist die Mitarbeit und die Geduld der Patienten gefragt. Partnerschaftlich werden die Patienten in dieser für sie schwierigen Situation über den medizinischen Verlauf der Behandlung aufgeklärt. Auch Mehrfach-Operationen sind oft nach Unfällen notwendig. Hier gilt es, den Patienten sowohl die notwendigen Operationsschritte zu erklären als auch die Schmerzen zu lindern oder weitgehend zu nehmen.

Nahezu alle Verletzungen können von den Fachärzten für Unfallchirurgie versorgt werden:

So werden operativ und nicht operativ Knochenbrüche der Arme und Beine, des Beckens, des Schultergürtels und der Wirbelsäule, Gelenkverletzungen, Band- und Sehnenverletzungen sowie Verletzungen von Kindern und Heranwachsenden behandelt. Neben dem Einsetzen von Schrauben, Platten oder Nägeln kann auch das Einsetzen eines künstlichen Gelenkes in das Schulter-, Ellbogen- oder Hüftgelenk notwendig sein.

Ein weiteres Gebiet der Arbeit ist die Sporttraumatologie, d. h. die Behandlung von Sportverletzungen. Großen Raum nimmt hierbei die Arthroskopie (Gelenkspiegelung) ein. So werden Arthroskopien von Schulter-, Ellbogen-, Knie- und Sprunggelenk durchgeführt. In diesen Bereich fallen auch Kreuzbandersatzoperationen, Knochen/Knorpeltransplantationen (OATS) oder nur Knorpeltransplantationen (ACT), die Meniskusnaht oder Teilentfernung, Bandersatz- oder Stabilisierungsoperationen des Schulter-, Ellbogen-, Knie- und Sprunggelenkes.

Ein weiterer Schwerpunkt des Arbeitsspektrums der Abteilung ist die Schulterchirurgie. Hierzu gehören neben der Beseitigung der Schulterenge die Operationen nach Rissen der Rotatorenmanschette, aber auch der Gelenkersatz (Schulterprothese). Häufig kann ein Eingriff arthroskopisch durchgeführt werden.

Unter Wiederherstellungschirurgie werden Eingriffe zur Verbesserung einer gestörten Funktion einer Extremität oder anderer Folgezustände nach Verletzungen verstanden. Dies kann z. B. eine Versteifung eines Gelenkes oder die Korrektur eines fehlverheilten Bruches sein.

Viele Eingriffe, vor allem Arthroskopien des Knie- und Schultergelenkes, aber auch Metallentfernungen können ambulant durchgeführt werden.