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Die HNO-Abteilung am Borromäus-Hospital gehört zu den größten und modernsten ihrer Art in Niedersachsen und behandelt ca. 1.500 Patienten pro Jahr. Angeboten wird die stationäre, umfassende, konservative und operative Therapie von Erkrankungen aus dem gesamten Fachgebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Es werden Patienten aus dem ostfriesischen Raum, dem Emsland sowie aus dem weiteren Umland versorgt.

Die Abteilung wird von zwei Fachärzten als Belegärzte geführt: Eberhard Harms,
Praxis: Bergmannstraße 40 in Leer, sowie Dr. med Sven Löwe,
Praxis: Ledastraße/Ecke Ostersteg in Leer.

Die Zusammenarbeit der zwei Belegärzte ermöglicht den hohen Leistungsstandard, das umfassende Versorgungsangebot sowie einen Rund-um-die-Uhr-Bereitschaftsdienst für die stationären Patienten der Abteilung.

Die Zusammenarbeit der drei Belegärzte ermöglicht den hohen Leistungsstandard, das umfassende Versorgungsangebot sowie einen Rund-um-die-Uhr-Bereitschaftsdienst für die stationären Patienten der Abteilung.

Die HNO-Station selbst präsentiert sich freundlich und modern. Eigenes Bad, Flachbildfernseher und teilweise Internetanschluss gehören zur Ausstattung der Zimmer. Ein Spielzimmer versöhnt die sehr jungen Patienten mit dem Krankenhausaufenthalt. Die Mitaufnahme der Mutter ist bei Kleinkindern problemlos möglich. Das eingespielte Schwesternteam der HNO-Station gewährleistet aufmerksame und zuvorkommende Pflege.

Leistungsschwerpunkte der HNO-Abteilung:

Die HNO-Abteilung verfügt über einen eigenen OP mit umfangreichem, modernem Instrumentarium wie beispielsweise Operationsmikroskop, diversen Endoskopien, Coblationsgerät und CO2-Laser neuester Bauart. Als eine der wenigen HNO-Abteilungen im nordwestdeutschen Raum verfügt sie über ein RobodentTM-Gerät zur computerassistierten intraoperativen Instrumentennavigation bei schwierigen Revisionseingriffen an den Nasennebenhöhlen und der Schädelbasis.

Mit den übrigen Abteilungen des Borromäus-Hospitals sowie mit den dort niedergelassenen Fachärzten besteht zum Wohle der Patienten eine eingespielte, fachübergreifende Zusammenarbeit.

Konservative Behandlung

  • Therapie akut entzündlicher Erkrankungen des äußeren und Mittelohres, der Nasennebenhöhlen, der Halsweichteile, des Schlundes und des Kehlkopfes
  • Therapie von Hörstürzen, Tinnitus, Schwindel sowie Lähmung der Gesichtsnerven
  • Therapie von Patienten mit Luftröhrenschnitt
  • HNO-Tumoren
  • Endoskopische und sonographische Untersuchungen, auch in Narkose (z. B.Schlafendoskopie bei Patienten mit Schnarchen/Schlafapnoe)

Operative Therapie

Neben den typischen HNO-Kleineingriffen wie der Polypenoperation bei Kindern, dem Trommelfellschnitt und dem Legen von Paukendrainageröhrchen liegt der operative Schwerpunkt unserer Abteilung bei:

  • Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie, Abszesstonsillektomie)
  • Teilentfernung der Gaumenmandeln (Tonsillotomie) z. B. durch Laser/Coblation
  • Weichgaumenoperationen und Eingriffe am Zungengrund bei Schnarchen und Schlafapnoe
  • Entfernung der Mundbodenspeicheldrüse bei chronischer Entzündung/Steinbildung
  • Lymphknotenentfernung am Hals
  • Entfernung von Zysten, Divertikeln und gutartigen Tumoren der Halsweichteile
  • Eingriffe an den Nasenmuscheln, der Nasenscheidewand und am äußeren Nasengerüst zur
    Verbesserung der Nasenatmung
  • Operative Sanierung entzündlicher und tumoröser Erkrankungen der Nasennebenhöhlen
    (der Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Keilbeinhöhlen und Siebbeinzellen)
  • Umfangreiche Eingriffe und Nachoperationen, ggf. unter Einsatz hochauflösender CT-Aufnahmen und eines Robodent TM-Navigationsgerätes
  • Mikrochirurgische Tränensack-Operation
  • Mikrochirurgische Eingriffe im Kehlkopf und an den Stimmbändern
  • Abtragung von Stimmbandpolypen, Zysten und Knötchen zur Wiederherstellung der Stimme, jedoch auch Eingriffe bei Stimmband-Krebserkrankungen, ggf. mittels CO2-Laser
  • Mikrochirurgische Operationen am Trommelfell und Mittelohr zur Sanierung chronischer Entzündungen zur Wiederherstellung des Trommelfells
  • Hörverbessernde Operationen mit Gehörknöchelchenersatz durch Titanprothesen, auch Stapesplastiken bei Otosklerose
  • Eingliederung knochenverankerter Hörgeräte (BAHA)
  • Operationen bei Knochenbrüchen des Gesichtsschädels (z. B. Jochbein oder Augenhöhlenbodenbruch) ggf. mittels Miniplattenosteosynthese
  • Plastische Operationen bei Fehlbildungen der äußeren Nase, bei abstehenden Ohren, plastische Operationen bei entstellenden Gesichtsnarben nach Entfernung von Hauttumoren im Gesicht und an den Ohren